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Mpox-Impfung mildert Krankheitsverlauf deutlich
Auf Initiative des ICH Study Centers und der Uni Bonn wurde in einer multizentrischen Studie mit 17 deutschen Zentren untersucht, wie sich eine Pocken- bzw. Mpox-Impfung auf den Verlauf einer Mpox-Infektion auswirkt.
Analysiert wurden 273 Fälle aus den Jahren 2022–2025, überwiegend bei Männern, die Sex mit Männern haben, die meisten davon entweder mit einer HIV-Infektion oder einer HIV-PrEP (Präexpositionsprophylaxe). Das eindeutige Ergebnis: Geimpfte Personen erkrankten deutlich milder als Ungeimpfte – mit weniger Fieber, Kopfschmerzen und geschwollenen Lymphknoten. Bereits eine unvollständige Impfung (z. B. eine alte Pockenimpfung in der Kindheit oder nur eine aktuelle Dosis statt der empfohlenen zwei Dosen) zeigte einen spürbaren Schutzeffekt. Schwere Verläufe traten fast ausschließlich bei Ungeimpften auf, Todesfälle gab es keine.
Fazit: Angesichts der steigenden Fallzahlen sollten insbesondere Menschen, die jetzt mit einer PrEP beginnen wollen, unbedingt geimpft werden. Das komplette Paper kann hier heruntergeladen werden: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC13082217/
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